
Newsarchiv 2000
2000.12.20: Österreichische Mediathek (Vormals Phonothek) entscheidet sich für BIS-C 2000
Die Österreichische Mediathek (Vormals Österreichische Phonothek) (OeM) hat sich nach ihrer Ausschreibung für BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem entschieden. Die OeM, die mit Jahreswechsel in die Vollrechtsfähigkeit "entlassen" wird, war bisher eine Dienststelle des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Ihre wichtigsten Aufgaben sind:
Sammlung von publizierten Bild- und Tonträgern (Schallplatten, CDs, Tonbänder, Audiokassetten, Videokassetten, LaserDiscs etc.), Sammlung von nicht-publizierten Bild- und Tonträgern, aktive Zeitdokumentation durch Herstellung von Ton- und Videoaufnahmen, die das kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben widerspiegeln. Diese Medien werden in speziellen Rämen unter optimalen Lagerungsbedingungen gemäß den Richtlinien der International Association of Sound and Audiovisual Archives (IASA) aufbewahrt, um dieses audiovisuelle Erbe nicht nur heute für die öffentliche Benützung bereit zu stellen, sondern es auch für künftige Generationen zu erhalten.
Im Rahmen der Planung der Digitalisierung und der Steuerung der Digitalisierung des Medienbestandes wurde eine optimale Lösung für die Verknüpfung der Medien mit einer Datenbank gesucht - eine Kombination und technische Integration zwischen akustischen sowie optischen Medien und einer normengerechten Katalogdatenbank, die neben den "bibliothekarischen" Anforderungen u.a. auch die abgestufte Steuerung, die Digitalisierung und das Abspielen der Medien bewältigt; Die Entscheidung fiel für BIS-C 2000.
2000.12.13: DABIS - Hinweis: Provider (ISP) Wechsel und IP-Adreßänderung
wechselt in den kommenden Tagen den Internet-Provider. Gleichzeitig werden die Zugangsleitungen auf 02 MBit Kapazität und Breitbandleitungen aufgestockt. Die IP-Adressen müssen dementsprechend geändert werden; BIS-C 2000 Anwender, die direkt am DABIS-Verbund teilnehmen oder die Links zu den BIS-C Servern nicht über den Domain-Namen, sondern über direkte IP-Adressen verwenden, müssen die in ihren Anwendungen eingetragenen IP-Adressen bis 31.12.2000 auf die neue 195.170.66.150 ändern; Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte rechtzeitig!
Wir hoffen, daß die Umstellung in den nächsten Tagen friktionslos vor sich gehen wird; Die Zugangsnamen der Internet-Domains ("www.dabis.at", "www.dabis.com", "www- und wap.landesbibliotheken.at", "www- und wap.lbb.at" - die Landesbibliotheken erhalten die Adresse 195.170.66.153) bleiben gleich. Ebenfalls unverändert bleiben die Port-Adressen für die Verbindung der aktiven BIS-C 2000 Server.
2000.12.06: BIS-C 2000: Wechsel zu Unicode-Zeichensatz
BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem wird ab 2001 nur mehr mit Unicode-Zeichensatz ausgeliefert. Wie die Geschäftsführung der
am Dienstag mitteilte, ist der Umstieg auf die "Standard-Zeichensätze" unter Unicode UTF-8 endlich nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll geworden, da nicht nur fast alle Versionen des Betriebssystems Windows (ab Windows 98, second edition, Windows NT 4.x, Service Pack 6, Windows 2000), sondern auch die WWW-Browser Internet Explorer ab Version 5.x, Netscape ab Version 6.x die gemischten Zeichensätze unterstützen. Vor allem für die Anwender von BIS-C 2000 Bibliotheks-InformationsSystem in grenznahen Bereichen und Literatur zu und mit "Ost"-Schriften wird dies einen gewaltigen Sprung über die "Transliterationsgrenzen" bedeuten.
Ein Mischen der "alten" lokalen, länderbezogenen Zeichensätze in einer Datenbank mit den übergreifenden Unicode-Zeichensätzen ist selbstverständlich möglich.
2000.12.05: Pädagogische Akademie Linz realtime im WEB
Die Bestände der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz sind seit dem 05. Dezember 2000 in Echtzeit im WWW verfügbar: Mit dem Modul SpiegelServer des BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystems (BIS-C 2000 Mirror-/Replikationsdienst) werden alle Transaktionen, Neuaufnahmen, Ausleihen, Rückgaben, Vormerkungen im Echtzeit-Verfahren auch über WWW-Internet und den Virtuellen VerbundServer der Theologischen Bibliotheken angeboten. Ein hervorragendes Beispiel für die Außenwirkung und Dienstleistung einer Bibliothek mit einem großen und ständig wachsenden Anteil an audiovisuellen Medien.
BIS-C 2000 läuft an der Pädagogischen Akademie auf einem Citrix-TerminalServer der R+R Meßtechnik (Graz) seit nunmehr über sechs Jahren ohne gravierende Probleme.
2000.12.01: Wiener Stadt- und Landesbibliothek stellt Gedenktage-Kataster auf BIS-C 2000 um
Die Wiener Stadt- und Landesbibliothek stellt ihren "Gedenktage-Kataster" auf BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem um. Über eine spezielle Generierung werden die regelmäßig und periodisch auszugebenden Listen der zu ehrenden Personen erfaßt und ausgewertet. Die
entwickelte für die komplexen Suchanfragen spezielle Algorythmus-Funktionen, die es ermöglichen, die Jahresdaten der gefeierten Personen auszuwerten und hochzurechnen, so daß auch im voraus die entsprechenden Planungen durch die beteiligten Politiker erfolgen können.
Diese Rechenfunktionen wurden selbstverständlich in die Standardauslieferung übernommen, so daß beispielsweise auch bevorstehende Geburtstage von ausgewählten Bibliotheksbenutzern ausgegeben werden können.
Ein hervorragendes Beispiel, wie Bibliotheken ihr Können und Wissen auch in bibliothekarischen Randbereichen unter Beweis stellen können. Die integrierte Verbindung von und zu den klassischen Bibliothekskatalogen ("Wer veröffentlichte was und wann zu welchem Thema" oder "Was wurde über die Person wann veröffentlicht") ist laut Dr. Gerhard Renner (Stellvertretender Bibliotheksdirektor) in Arbeit und Aufbau.
2000.11.09: Österreichisches Parlament: Bibliotheksbestände nun auch über Web recherchierbar
Die Bestände der Bibliothek des Österreichischen Parlaments sind nun auch über den BIS-C 2000 WEB-OPAC abrufbar. Wir freuen uns, daß nach langer Zeit reinen Intranets diese hochinteressanten Materialien über WWW recherchierbar sind. Als hilfreiche Zusatzfunktionen werden u.a. auch Internet-Links als Exzerpt der Datenbank ("Vom Zitat ins Internet") sowie ein Link zu Neuerwerbungslisten angeboten, die in Perioden von zwei Monaten zusammengefaßt und aufgelistet werden.
Link zur Parlamentsbibliothek
2000.11: Beispiel Medienintegration - Die Niederösterreich-Karte von Georg Vischer (1697)
Ein besonders schönes Beispiel für die Integration und die multimediale Darstellung von Medien hat die Niederösterreichische Landesbibliothek realisiert: Die Niederösterreich-Karte von Georg Vischer aus dem Jahre 1697 [Vischer, Georg M[athias], 1628-1696: Archiducatus Austriae inferioris geographica et noviter emendata accuratissima descriptio. - Wien : Melchior Küsell, 1697 (Niederösterreichkarte ca. 1:144.000, Kupferstich, Stecher Jacob Hoffmann und Jakob Hermundt); 20 Bl. 44 x 30 cm, Gesamtgröße ca. 180 x 150 cm]. Die Karte besteht aus 16 einzelnen Bilddateien im jpeg-Format à 650-1000 KB und ca. 2200x1500 Pixel und ist selbstverständlich auch über den BIS-C 2000 WEB-OPAC abrufbar (NÖ Landesbibliothek, Kartensammlung; Sign. AV 227 / 1697)
Link zur Niederösterreich-Karte
2000.09.25: Personelle Nachrichten - BIS-C 2000 Anwender engagieren sich in der VÖB
Erfreuliches und Interessantes aus der Welt der BIS-C 2000 Anwender: Immer mehr BIS-Anwender engagieren sich in der VOEB - Vereinigung der Österreichischen BibliothekarInnen und Bibliothekare. Anläßlich des Bibliothekartages in Wien wurden
Herr Günther Koller, Leiter der Bibliothek des Bundesamtes und Forschungszentrums für Landwirtschaft, zum Vorsitzenden der Kommission der Amts- und Behördenbibliotheken gewählt,
Herr Mag. H.-J. Alscher, Katalogchef der Niederösterreichischen Landesbibliothek, übernahm die Redaktion der VÖB-Mitteilungen.
Dem VÖB-Ausschuß gehören damit folgende Mitglieder aus unseren Reihen an (in alphabetischer Reihenfolge): Mag. Hans-Joachim Alscher (Niederösterreichische Landesbibliothek), Hofrat Dr. Joseph Franz Desput (Steiermärkische Landesbibliothek), Hofrat Dr. Gebhard König (Niederösterreichische Landesbibliothek), Mag. Johannes Lackinger (Theologische Hochschule und Universitäts- sowie Diözesanbibliothek Linz), Dr. Gerhard Renner (Wiener Stadt- und Landesbibliothek), Dr. Anton L. Schuller (Steiermärkische Landesbibliothek).
Die vollständige Liste der Ausschußmitglieder der VÖB können Sie unter VÖB-Ausschuß einsehen.
2000.09.19:
am Österreichischen Bibliothekartag
Vom 19. bis 22. September 2000 findet in Wien der Österreichische Bibliothekartag auf dem ehemaligen Campusgelände des Allgemeinen Krankenhauses statt. Selbstverständlich ist
mit einem eigenen Stand vertreten und zeigt die neueste Version von BIS-C 2000 Bibliotheks-InformationsSystem, die Konzeption der XML-Einbindung, die Realisierung von Bild- und Audio-Datenbanken über die offene MultiMedia-Schnittstelle sowie natürlich die virtuelle VerbundServerStrategie in der Praxis. Highlights sind unter anderem ein Vortrag von Hofrat Dr. König und Mag. Hans-J. Alscher über Konzept und Durchführung der Digitalisierung und Katalogisierung der topographischen Sammlung der Niederösterreichischen Landesbibliothek sowie von Herrn Michael Ingruber, EDV-Verantwortlicher der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, über die Fortschritte bei der Digitalisierung der Plakatsammlung der Stadt Wien; Die Plakatsammlung der Stadt Wien ist die größte und bedeutendste Österreichs.
2000.08 Aktuell: Zitierregeln für Internetquellen
Immer mehr Publikationen werden ausschließlich im Internet veröffentlicht; Zahlreiche Bibliotheken setzen vermehrt BIS-C 2000 als content-Datenbank und zentrale Suchmaschine ein und stellen so Ihre Links direkt aus dem Bibliothekskatalog heraus online zur Verfügung. Wie werden Internetquellen und -Dokumente richtig angesetzt? Eine Reihe von Regeln, Normvorschriften und Beispielen finden Sie in dieser Sammlung.
2000.05.24: Landwirtschaftsministerium gründet Virtuellen Verbund
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft hat gemeinsam mit einigen seiner nachgeordneten Dienststellen und Forschungseinrichtungen einen virtuellen Recherche- und Katalogisierungsverbund mit BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem eingerichtet. Als erste teilnehmende Bibliotheken wurden die Amtsbibliothek des Ministeriums, die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft, das Bundesamt und Forschungszentrum für Landwirtschaft sowie die FAO-Abteilung zusammengeschlossen.
2000.05.10: Telekom Austria AG entscheidet sich für BIS-C 2000
Nach intensiven Tests und Vergleichen diverser Anbieter hat sich nun auch die Telekom Austria AG für BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem entschieden. Wir begrüßen die BibliothekarInnen in der
-Familie!
2000.05.09: Wiener Stadt- und Landesbibliothek eröffnet WAP-Portal
Kulturstadtrat Dr. Peter Marboe eröffnete am 09. Mai 2000 das WAP-Portal der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Gemeinsam mit der Mobilkom Austria AG und
wurde das in kürzester Zeit fertiggestellte Projekt eines Zugriffs auf die Gesamtbestände und Angebote der Wiener Stadt- und Landesbibliothek der Presse und Öffentlichkeit präsentiert. In seiner Ansprache unterstrich Marboe das neue Selbstverständnis der Bibliothek als zentraler Dienstleister über alle Kommunikationsschienen, das auch im Rahmen der unter dem Hauptthema WAP stehenden Veranstaltungsreihe "Global Village" der Stadt Wien in den Vordergrund gerückt werde.
Das WAP-Portal der Wiener Stadt- und Landesbibliothek ist unter der Adresse:
wap.wstlb.at
erreichbar. Selbstverständlich ist auch die Fernleih-/Reservierung über BIS-C 2000 - WAP eingerichtet worden und aktiv.
2000.04.13: BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem goes WAP
WAP - alle reden über ihre Planungen -
hat es wieder einmal ohne lange anzukündigen realisiert:
BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem WAP
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, daß das neue Modul ab sofort für den produktiven Einsatz freigegeben ist. BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem WAP ist ein ZusatzModul zu BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem WWW - World Wide Web und bedient die neue "wml"-Schnittstelle des Wireless Application Protocol für die Kommunikation zu Handy's.
Damit ist weltweit erstmals die Recherche in BIS-C 2000 - Datenbanken und Bibliotheks-, Archiv-, Sammlungs- sowie musealen Katalogen auch über WAP-Handy's möglich - DABIS und die Anwender des BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem haben wieder "die Nase vorne"!
Als erster Katalog wird in Kürze der Verbund der Österreichischen Landesbibliotheken öffentlich aus der Taufe gehoben - Sie werden darüber nicht nur von uns, sondern auch über Presse und Fachzeitschriften informiert. Sollten Sie ein entsprechendes Handy besitzen, sind Sie gerne eingeladen, einen Test über die Adresse
wap.lbb.at
durchzuführen. BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem WAP ermöglicht selbstverständlich nicht nur die Recherche in den Katalogen, sondern auch die Fernleihbestellung! Das Modul unterstützt im gesamten Umfang die Recherchen in Einzel-, Zweigstellen-, klassischen und Verbundbibliotheken.
2000.02.07: Priesterseminar Speyer steigt auf BIS-C 2000 um
Einer der kritischsten Anwender des BISLOK-Systems, die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Sankt German in Speyer, ist nach über halbjährigen Tests auf BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem umgestiegen. Der Echtbetrieb wurde nach Konvertierung der umfangreichen Daten am 07. Februar 2000 aufgenommen. Die Bibliothek des Priesterseminars hatte u.a. auch umfangreiche Tests mehrerer Softwareprodukte vorgenommen Gleichzeitig wurden die Bestände der Bibliothek über WWW World Wide Web geöffnet und die Daten in den virtuellen VerbundServer der Theologischen Hochschulen und kirchlichen Institutionen integriert.
2000.01.28: Mag. Hubert Schlieber (Bundesanstalt für Agrarwirtschaft Wien)
Ein hochinteressanter Artikel zum Thema "Bedrohung oder neue Chance für Landwirtschaftsbibliotheken ? - Gedanken zur Veränderung eines Berufsbildes durch den Einsatz Neuer Technologien" - lesens- und nachdenkenswert nicht nur für Agrarwissenschaftler, sondern für alle Bibliothekare und Dokumentare!
2000.01.21: Übernahme von BIS Großrechneranwendungen standardisiert
Die Konvertierung und Übernahme von Anwendungen und Daten aus dem Großrechnersystem BIS wurde standardisiert; Als Paradebeispiel wurde das bei der Österreichischen Post- und Telekom AG unter IBM MVS installierte BIS in der Generierung des SWB Südwestverbundes mit allen Modulen auf BIS-C 2000 Bibliotheks-InformationsSystem umgestellt. Die seit 1989 erfaßten Daten konnten lückenlos übernommen werden. Die Routinen wurden in die Standardbibliotheken der
aufgenommen.
2000.01.10: BIS-C 2000 offziell freigegeben
BIS-C 2000 - Bibliotheks-InformationsSystem wurde von
offiziell freigegeben. Neben zahlreichen neuen Funktionalitäten und Verbesserungen wurde der gesamte Bereich der Datenbank-Verwaltung auf graphischer Basis aufgesetzt; Damit ist es zukünftig möglich, die Datenbank(en) mit graphischen Editoren sowohl Server- als auch Clientseitig in gegenseitiger Kontrolle und Abhängigkeit zu generieren, aufzusetzen oder zu ändern. BIS-C 2000 erfüllt damit u.a. auch alle offiziellen Anforderungen, die an ein Standard-Datenbanksystem gestellt werden