Die BIS-C 2000 einsetzenden Bibliotheken, Archive und Dokumentationszentren stellen Ihre Daten online in Echtzeit und/oder einige wenige in periodischen Abständen aktualisiert für Recherchen und Downloads zur Verfügung; Die Daten der Server werden allen Anwendern von BIS-C 2000 auch als Fremddaten integriert in ihrer eigenen Software zur sofortigen Übernahme zur Verfügung gestellt. Der Inhalt und die Qualität der Daten liegen ausschließlich im Verwantwortungsbereich der jeweiligen Bibliothek. Beachten Sie bitte unbedingt die jeweils geltenden Urheberrechte und Hinweise zu bestehenden Urheberrechten.
Der VerbundServer der Landesbibliotheken Österreichs und Südtirols ( www.landesbibliotheken.eu )
Grundbestand: 4,5 Mio Titel - 7,0 Mio holdings - die wichtigsten Teilnehmer:
Mit dem Verbund über Web recherchierbar sind auch wissenschaftliche Bibliotheken und Archive, die vom Bestand her zu den Bewahrern des kulturellen Erbes der deutschsprachigen Kunst und Literatur zählen, wie beispielsweise Stifts-, Hochschul- und Universitätsbibliotheken, spezielle Sammlungen wie in Kremsmünster und Heiligenkreuz sowie die Biblioteca Palatina. Ergänzt werden die Bestände in einigen Bereichen durch die Einbindung von MultiMedia-Objekten und Dokumenten.
Der recherierbare Bestand dieses Verbunds liegt damit bei über 10 Mio Titel, die u.a. auch über den KVK - Karlsruher Virtuellen Katalog abgefragt werden können.
Der VerbundServer des theologischen, kirchlichen und ökumenischen Bereichs ( www.VThK.eu )
Grundbestand: 2,99 Mio Titel - 2,3 Mio holdings - die wichtigsten Teilnehmer:
Der Verbund Theologie, Kirche und ökumenische Institutionen wächst ständig; In vielen Bibliotheken, Archiven, Sammlungen und Dokmentationszentren hat die Retroerfassung der Altbestände erst begonnen oder wird zum Teil sogar erst geplant. Bei einigen Institutionen wird derzeit aufgrund der inzwischen Leistbarkeit die Digitalisierung und der OCR-Scan der Altbestände vorbereitet.
Web 2.0 Catalogue enrichment wird in zahlreichen Bibliotheken und Archiven groß geschrieben, demenstprechend viele Werke werden mit Zusatzinformationen, abstracts, Inhaltsverzeichnissen und MultiMedia-features wie Scans und Digitalisaten angereichert. Ungeahnt die historischen Schätze, die im Web aus Sicherheitsgründen zum Teil nicht angezeigt werden.
Zahlreiche Bibliotheken, Archive und Sammlungen sind einzeln oder als Gruppe in externe Suchmaschinen und andere Portalanwendungen eingebunden.
Der VerbundServer der Österreichischen Amts- und Behördenbibliotheken ( www.behoerdenweb.net )
Grundbestand: 1,5 Mio Titel - 1,4 Mio holdings - die wichtigsten Teilnehmer:
Die Amts- und Behördenbibliotheken Österreichs bewahren und verwalten sehr heterogene Bestände, die von klassischen Amtsbehelfen und Rechtsliteratur bis zu archivischem Material über den Main-/Donau- und den Ludwigkanal aus dem 17. und 18. Jahrhundert reichen. Ungeahnte Schätze findet man praktisch in jeder Bibliothek.
Auch in diesem Verbund wird viel mit Web 2.0 catalogue enrichment gearbeit; Weite Bereiche der Bestände sind mit Inhaltsverzeichnissen, Dokumenten und MultiMedia-Objekten angereichert.
Der VerbundServer der Wirtschaftskammern und IHK's ( www.wkweb.at )
Grundbestand: 0,15 Mio Titel - 0,1 Mio holdings - die wichtigsten Teilnehmer:
Vor allem die österreichischen Wirtschaftskammern bewahrten und verwalteten bereits in den Zeiten der österreichischen Monarchie archivalische Bestände, die man in den Staats- und Landesarchiven vermuten würde. Neben der klassischen Literatur findet man in den Beständen der Wirtschaftskammern und IHKs interstaatliche Handelsabkommen, Kochbücher aus dem 17. Jahrhundert, Unterlagen und Pläne für europäische Wasserstraßen und viele andere wertvolle Bestände.
Der VerbundServer des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft ( www.bmlf.at )
Grundbestand: 0,7 Mio Titel - 0,7 Mio holdings - die wichtigsten Teilnehmer:
Der IBV - Informations- und BibliothekenVerbund des österreichischen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft besteht aus über 50 Bibliotheken und Dokumentationsstellen; Die teilweise hochspezialisierten Bestände wie die weltweit einmalige Holz- und forstwirtschaftliche Dokumentation werden auch über internationale Suchmaschinen abgefragt. Angeschlossen anden Verbund wurden auch thematisch gleichartige und verwandte Bibliotheken aus dem Bereich Land- und Fortswirtschaft, Wasser und Umwelt..
Auch in diesem Verbund wird viel mit Web 2.0 und catalogue enrichment gearbeitet; Zahlreiche Dokumente, Beschlüsse, Arbeiten, Publikationen und Dokumentationen sind multimedial mit eingebunden.
Der VerbundServer der Clusterbibliothek unter Leitung der Bibliothek des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (EDZ / EU-Depositarbibliothek) ( www.bmwfj.at )
Grundbestand: 0,2 Mio Titel - 0,15 Mio holdings - dir wichtigsten Teilnehmer:
Der Verbund des EDZ - europäischen Dokumentationszentrums und der Clusterbibliotheken der österreichischen Ministerien sowie bundeseigener Gesellschaften steht unter der Leitung der Bibliothek des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend. Ein hochaktiver Verbund, dessen Leiterin vom österreichischen Bundeskanzler aufgrund der hervorragenden Effizienzsteigerung mit dem österreichischen Staatspreis ausgzeichnet wurde.
Der VerbundServer der VolksLiedWerke und -Archive Österreichs und Südtirols ( www.VolksLiedWerk.org )
Grundestand: 0,7 Mio Titel - 0,2 Mio holdings - die wichtigsten Teilnehmer:
Der Verbund der Volksliedwerke Österreich und Südtirol besteht aus den wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Länder für den Bereich des Volksliedes, der Volksmusik, Tänze, Instrumente u.v.a.m. Die hochspezialisierten Bestände werden Stück um Stück mit MultiMediadaten angereichert und ergänzt.
Die rechtlich unabhängigen Volksliedwerke und -archive der österreichischen Bundesländer sowie des Landes Südtirol haben sich unter dem österreichischen Dachverband in Wien zu einem Verbund zusammengefunden, der inzwischen weltweite Beachtung findet. Geplant ist ein weiterer Ausbau des Verbundes um ähnliche mitteleuropäische Institutionen, die ebenfalls die regionale Volkskultur mit Schwerpunkt Volksmusik aufarbeiten, bewahren und erhalten.
Der OeNDV Österreichischer NormDatenVerbund (OeNDV.net) wurde vom Verein AICC.cc - Austrian Institute for Cultural Content und DABIS in Zusammenarbeit mit den Landesbibliotheken Österreich und Südtirol gegründet mit dem Ziel, den BIS-C 2000 - Archiv- und Bibliotheks-InformationsSystem einsetzenden Bibliotheken den Zugriff und die direkte, integrierte Nutzung von Normdaten zu ermöglichen. Die Bestände des OeNDV setzen sich aus den Normdaten der DNB Deutsche Nationalbibliothek sowie diversen anderen Quellen zusammen und umfassen die Normdateien Personen, Körperschaften, Schlagwörter, Orte, Sprachen u.a. Die Updates und Neuansetzungen der deutschen Nationabibliothek werden wöchentlich nach ihrem Erscheinen in die Datenbank eingepflegt.
Der NormDatenVerbund ist gleichzeitig Clearingstelle gegenüber der DNB, liefert also die Neuansetzungen und Korrekturen der teilnehmenden Bibliotheken an den drei DNB-Normdateien nach Frankfurt, von wo aus sie in der darauffolgenden Woche wieder ausgeliefert werden. Derzeit läuft im OeNDV die Umsetzung und der Umstieg der DNB-Normdateien einschließlich der Bestände des Deutschen Musikarchivs an Einheitssachtitel musikalischer Werke auf die GND Gemeinsame Normdatei.
Der VerbundServer der Spezialbibliotheken und -archive ( www.VdSpB.org )
Grundestand: 0,1 Mio Titel - 0,1 Mio holdings - die wichtigsten Teilnehmer:
Der Verbund der Spezialbibliotheken und -archive ist der jüngste der BIS-C 2000 Verbünde und umfaßt Institutionen, die sich mit ihren Beständen von den klassischen Vertrerinnen ihrer Art deutlich unterscheiden. Die Teilnehmer dieses Verbundes stehen alle vor gewaltigen Aufgaben, vor allem der Retroerfassung ihrer Bestände - ein Thema, das in Zeiten verfallender Bibliothekbudgets nicht gerade zu den einfachen gehört.
Der erst 2012 gegründete Verbund gehört aber trotzdem zu den schnell wachsenden Zusammenschlüssen von Institutionen mit sehr engagierten MitarbeiterInnen, die ihr Bestes geben, um den Anforderungen sowohl ihrer Benutzer als auch ihrer Organisationen gerecht zu werden.
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